Auf Tour

2. Eintrag

Der letzte Tag in Duisburg startet mit einem weiteren Familienfrühstück bei Raphis Bruder Stephan. Es gibt nen Haufen Brötchen, Aufstrich, Käse und: Maurermarmelade!! Danach geht es weiter nach Bonn ins Bla. Wir kommen an und haben noch einen Moment Zeit, um uns in die Stadt ins Café zu setzen und noch ein bisschen Bonner Luft zu schnappen, bevor es mit Aufbau und Soundcheck weiter geht. Im Bla treffen wir unsre neuen Freunde von „Kochkraft durch KMA“, die wir am Abend supporten werden. Der Vibe stimmt, Katinka + Kochkraft, das funktioniert!! Das Bla ist ein cooler, kleiner Live-Club an einem großen Straßeneck, Aufbau, Soundcheck, los gehts! Die Bonner haben richtig Bock und wir freuen uns mit Ihnen zu bouncen. Nach uns übernimmt die Kochkraft und gibt dem Laden den Rest. Bonn, das war geil! Wir übernachten bei Patrick, dem Booker der Kochkraft, der uns alle 5 herzlichst in seiner Bude unterbringt. Am nächsten morgen: Kaffee, Duschmarathon, weiter gehts.

Unser nächster Stop ist unsere Hometown Mannheim! Hierauf freuen wir uns ganz besonders, da dort unser offizielles EP-Release-Konzert stattfinden wird. Homies, wir kommen!! In Mannheim haben wir noch kurz Zeit unsren Kram nach Hause zu bringen, da wir die Nacht in unsren eigenen Bettchen schlafen können. Zum Soundcheck im Jugendkulturzentrum Forum sind wieder alle am Start, müde aber trotzdem euphorisch. Supporten werden uns die großartigen Männer von „Lady Moustache“, mit denen wir schon in Frankfurt zu Beginn der Tour gespielt haben. Nachdem alles erledigt ist gibts ne große runde Pizza und dann geht es auch schon los. Das Forum ist gut gefüllt und unsre Mannheimer super drauf – Unser Release-Gig wird ein echter Erfolg! Die Crowd macht alles mit und tanzt und hüpft mit uns, wir sind geflashed und hauen alles raus, was wir haben. Eine perfekte Geburtstags-Party für unsre EP!! Nach dem Gig chillen wir noch mit den Moustaches in Tom und Annabells Wohnung und machen den Rest Bier leer, der noch im Kühlschrank rumliegt. Ein gebürtiger Abschluss für unsren Release und wir lassen die Nacht entspannt auf uns einbrechen.
Am nächsten Tag gehts weiter nach Darmstadt in die wunderschöne Oetinger Villa. Wow. Der Name Villa macht dem Gebäude alle Ehre. Ein riesiges altes Haus, mit großem, schönem Kamin, ewig hohen Decken und fast mittelalterlicher Aussenfassade. Wir treffen die Funk-Rocker von „Joey Voodoo“, mit denen wir heute die Bühne teilen dürfen. Nach dem Soundcheck gibts richtig gute selbst gekochte Suppe, unsre Bäuche sind gefüllt und es kann los gehen!! Wir machen den Anfang. Licht aus. Auf die Bühne. Intro – Lightshow – BÄM! Die Darmstädter sind am Start, wir treffen sogar einen neu gewonnenen Fan, der schon in Hannover beim Gig war. Wir haben nen coolen Abend in der schönen Villa und fahren in der Nacht noch nach Mannheim, wo wir 2 Offdays genießen können. Am nächsten Tag also ausschlafen und am besten erst gar nicht aufstehen und den gesamten Tag im Bett chillen 😉 Am Abend treffen wir uns alle für ein gemeinsames Essen beim Mexikaner und lassen es uns richtig gut gehen. Noch ein Ausruhtag in Mannheim, dann geht es endlich nach ÖSTERREICH!!

 

1. Eintrag

Alle Sachen sind gepackt, Equipment verstaut, der Bus bis unters Dach vollgestopft – los gehts! Unser erster Stop ist direkt ums Eck in Frankfurt im Ponyhof. Wir haben zum ersten mal unsre eigene Lightshow dabei, die Michi im Voraus programmiert, zusammengestellt und mit Annabell einstudiert hat und üben uns ab jetzt in zackiger Verkabelung und Aufbau. Soundcheck, Chicken-Wings und vegetarischer Burrito beim Allround-Imbiss nebenan, Bierchen, umziehen. Die Frankfurter sind gut drauf und unsre Kollegen von „Lady Moustache“ checken schonmal die Stimmung für uns ab. Auf die Bühne, loslegen, Licht funktioniert schonmal, alles abreißen und zack – ist der erste Tourtag auch schon vorbei. Alles wieder zusammen packen und einmal noch  in Mannheim in unsren eigenen Bettchen schlafen, dann gehts weiter in den Osten nach Arnstadt! Dort werden wir mit lokalen Spezialitäten bekocht und von Michis Eltern besucht, die in der Nähe wohnen und bei denen wir unsre Nacht verbringen dürfen. Nach dem Gig gehts also ab nach Mihla ins Elternhaus Nowatzky. Noch ein Absacker in der Küche und dann ab ins Bett. Am nächsten morgen gibt es das, worüber man sich bei Eltern zu Hause immer am meisten freut: einen schön gedeckten Frühstückstisch mit allem, was man so braucht, um entspannt in den Tag zu starten – Hotel Mama for the win. Alle sind frisch gewaschen und gefüttert, es kann also weiter gehen – destination Berlin! Hierauf freuen wir uns besonders, da dort auch einige Freunde auf uns warten. Die Sonne scheint übrigens durchgängig und der Herbst überrascht uns genau rechtzeitig zur Tour mit Wärme und blauem Himmel.

In Berlin landen wir im Culture Container, der im Holzmarkt liegt, dem ehemaligen Gelände der Bar 25. Es ist wie ein kleines Dort, überall gibt es schöne Ecken, Bänke, Malereien und Graffitis, Schnitzereien, Schaukeln am Wasser, kleine Bars. Der Culture Container ist ein cooles, kleines Live-Recording-Studio direkt am Eingang. Besitzer Franz macht dort regelmäßig Live-Sesssions mit Bands, die er filmt und aufnimmt, wir bereiten gemeinsam alles vor. Um halb 10 gehts los, und für einen Sonntag ist auch schon schön was los. Der Abend wird wunderbar laut, verschwitzt und dunkel-bunt, wir freuen uns am ausgelassenen Berliner Publikum. Nach der Show dürfen die ersten 10 Besucher am Merch das Glücksrad drehen, was wir extra für die Tour gebaut haben – es gibt selbst gemachten Mexikaner und ein paar schöne Stücke vom Merch zu gewinnen. Zusammen mit unsren Besuchern verbringen wir noch den Rest des Abends, dann gehts wieder ans Einladen. Bus voll, Leute rein, ab zu Freunden zum schlafen.

Der nächste Tag ist ein Off-Day und wir können ihn in Berlin verbringen. Wir treffen uns nochmal mit Franz an der Location und können vor allem das Gelände nun auch bei Tageslicht bewundern. Noch ein bisschen filmen und die Sonne genießen, ein bisschen Straßenmusik, ein bisschen rumlaufen und dann koreanisch essen gehen. Wir runden unsren Off-Day mit Freunden in einer Bar mit Bier und Stoner-Rock ab – bye bye Berlin!

Weiter gehts in Hannover, wo wir ebenfalls noch nie zuvor gespielt haben. Wir kommen früh an und gönnen uns noch eine Runde Kaffee und Snacks, dann gehts los im Kulturpalast Linden. Der Türke vom Dönerladen nebenan kommt aus Bad Dürkheim, ein Homie also! Guter Start. Aufbau, Verkabelung, Soundcheck. In Hannover teilen die Blues-Piraten von „Golden Soldier“ mit uns die Bühne, die einen coolen Auftritt hinlegen und die Leute schön warm machen. Auch die Hannoverander lassen sich nicht zweimal bitten und grooven und hüpfen schön mit. Noch in der selben Nacht fahren wir nach Duisburg, wo wir unseren nächsten Off-Day verbringen, bevor es weiter geht nach Bonn. Um viertel vor 4 kommen wir also in Duisburg an, schleppen unsren Kram in die Wohnung von Raphis Cousin, wecken dabei noch schnell die Nachbarn auf und fallen dann todmüde ins Bett.

In Duisburg treffen wir nun die zweite Verwandschaft, diesmal von Raphi. Und wieder gibts ein schön bereitetes Frühstück, diesmal bei Cousine Annika. Noch schnell Mett beim Metzger holen, wie sich das im Ruhrgebiet gehört, und dann Brunchen, mittags um 3. Der Off-Day ist so schnell vorbei wie er spät angefangen hat – am Abend bekommen wir von Annabell, die neben unsrem Booking, dem Tourmanagement und dem Fahren der Lichtshow auch noch gut kochen kann, ein feines Abendessen. Noch ein bisschen chillen und dann: gute Nacht Pott! Noch ein Einschalf-Kippchen und dann ab in die Haia. Next Stop: Bonn! To be continued…..